Mecklenburger Seenplatte 19.-22. Juni 2014

An unserem Standort, dem Campingplatz Familienpark in Wesenberg, waren schnell die 4 Zelte der 8 Teilnehmer aufgebaut.  Da am Fronleichnamstag ein ziemlicher Wind ging, entschlossen wir uns, nicht in die Boote zu steigen, sondern eine Fahrradtour nach Neustrelitz zu unternehmen. Auf gut ausgebauten Radwegen kamen wir gut voran. Nach einem Cafébesuch bei frischem Wind im Neustrelitzer Hafen ging es zurück zum Platz. Am Ende der ca. 30 km war wieder genug Platz für Gegrilltes.  Am nächsten Tag war es weiterhin recht windig. Bei sonnigem Wetter entschlossen wir uns, die Schwaanhavel zu paddeln. Nachdem diese schöne Tour erledigt war, meldete sich der Hunger und so entschlossen wir uns, auf der Havel noch bis zum Fischereihof an der Hausbrücke in Ahrensberg zu fahren. Nach einer ordentlichen Stärkung ging es zurück zur Einsatzstelle. An der Schleuse in Wesenberg hatten wir Glück, dass wir noch kurz vor Feierabend geschleust wurden. Auf dem Hinweg hatten die Schleusenwärter Mittagspause gemacht und wir mussten umtragen.  Unterm Strich kamen wir auf eine Tour von ca. 15 km bei guten Bedingungen und etwas Wellenabenteuer auf dem kurzen Stück Woblitzsee zwischen Einsatzstelle Wesenberg und der Einfahrt in die Havel. Am nächsten Tag hatten sich die Wetterbedingungen wieder etwas verschlechtert. Zum Wind gesellten sich jetzt auch Regenschauer. Nur ein harter Kern von 4 Paddler/innen machte sich auf den Weg nach Blankenförde, um von dort aus zu versuchen, über den Useriner See und den Großen Labussee zum Campingplatz zu gelangen. Ließ es sich auf dem wildromantischen Stück Havel bis zum Useriner See noch recht gut an, merkten wir auf dem See doch recht schnell, dass eine Überquerung aufgrund der Wellen und aufziehender Regenschauer ziemlich spaßfrei werden würde. So kehrten wir um und konnten eine Fahrt von 7 km verbuchen. Am Abend verfolgten wir im Restaurant am Weißensee das WM Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannscchaft gegen Ghana.  Am Sonntag zogen schon früh heftige Regenschauer auf, sodass wir schnell abbauten und die Heimreise antraten.

Autor: WV

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